Jeder kann mitmachen – egal ob mit Zeit, Ideen oder Geld
Eine Bürgerstiftung ist wie eine große Spardose für unser Dorf, nur dass sie nicht nur Geld sammelt, sondern auch Ideen und Engagement.
Sie wird von uns, den Einwohnerinnen und Einwohnern, ins Leben gerufen und lebt von unseren Spenden, unserer Zeit und unseren guten Ideen.
Gemeinsam wollen wir unser Dorf lebenswerter und zukunftsfähig gestalten und Imsweiler zu einem Zukunftsdorf entwickeln.
Durch die Zusammenarbeit von Menschen, die sich um ihr Umfeld kümmern, kann unsere Bürgerstiftung dazu beitragen, dass Imsweiler nicht nur überlebt, sondern aufblüht.
Imsweiler ist wunderschön – aber wie jedes Dorf stehen wir vor Herausforderungen. Genau hier setzen Bürgerstiftungen an.
Sie sind gemeinnützige Organisationen, die von Einwohnern für Einwohner gegründet werden. Ihr Ziel ist es, das Leben in der Gemeinschaft nachhaltig zu verbessern – auf vielfältige Weise.
Die als Dachgenossenschaft vieler Dörfer organisierte Zukunftsdorf eG unterstützt transformationswillige Gemeinden durch Hilfe zur Selbsthilfe.
Unter ihrem Dach können Bürgerinnen und Bürger gemeinsam Projekte planen, umsetzen und finanzieren.
Der Überschuss aus diesen Projekten bleibt im Dorf und kommt den Zwecken der Bürgerstiftung wieder zugute.
Gemeinschaft ist das bindende Element in den Dörfern. Es sollen Methoden zum Einsatz kommen und Strukturen implementiert werden, die allen Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit geben, sich zu engagieren und einzubringen.
Das vorhandene Wissen soll erhalten und wiederbelebt werden und mit neuem Wissen kombiniert zu neuen Impulsen führen. Tradition soll bewahrt und gleichzeitig Fortschritt ermöglicht werden.
Professionelles und ehrenamtliches Engagement soll ermöglichen, dass ältere und pflegebedürftige Bürgerinnen und Bürger möglichst lange im Dorf bleiben können – idealerweise in gemeinschaftlich betriebenen Wohnprojekten.
A. Prüfung von Leer- und Altbeständen auf wirtschaftlich sinnvolle, nachhaltige Sanierung.
B. Upcycling nicht erhaltbarer Gebäude nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip mit Materialkataster.
C. Modulares, rückbaubares Bauen mit nachhaltigen, möglichst regionalen Baustoffen und hohem energetischem Standard.
Durch gemeinschaftliches Fahren, Nutzung des ÖPNV und den Ausbau der Radwege soll der CO2-Ausstoß der Gemeinde nachhaltig reduziert werden.
Energie- und Stoffströme sollen transparent gemacht und wirtschaftlich bewertet werden. Ziel ist eine möglichst energieautarke Versorgung durch Sonne, Wind, Wasser und Karbonisierungsanlagen.
Durch Innovation in Bildung, Gesundheit, Energie, Ernährung und Mobilität entstehen neue lokale Wertschöpfungskreisläufe und Arbeitsfelder.
Ziel ist eine möglichst hohe Selbstversorgung durch regionale Erzeugung. Was im Dorf produziert wird, soll auch vorrangig im Dorf verbraucht werden.
Neben Arbeit und Engagement braucht es Orte zum Auftanken. Geplant ist ein religionsübergreifender, friedensstiftender Meditations- und Begegnungsraum.
Geldströme sollen transparent gemacht und teilweise so umgelenkt werden, dass sie dem Dorf zugutekommen. Dazu gehören alternative Wirtschaftsmodelle, Tauschsysteme, Regionalwährungen und die Anerkennung ehrenamtlicher Arbeit.
Förderung von Aktionen zur Stärkung des sozialen Miteinanders.
Unterstützung von Projekten für junge und ältere Menschen.
Förderung regionaler Kunstschaffender und kultureller Initiativen.
Erhalt und Wiederbelebung historischer Gebäude.
Bewahrung natürlicher Ressourcen und der Artenvielfalt.
Stärkung der Identität und Attraktivität des Ortes.
Förderung von Beteiligung, Eigeninitiative und Mitgestaltung.